Liebe Mitchristen,

kennen Sie solche Tage, an denen nichts so läuft, wie man es sich wünscht? Auf der Arbeit funktioniert es nicht, bei der Autofahrt hat man nur nervende Verkehrsteilnehmer und Zuhause warten tausend Dinge, die erledigt werden müssen.
An solchen Tagen nervt alles, und man hat das Gefühl, dass sich alles gegen einen verschworen hat.
Manchmal hilft es, mal tief durchzuatmen und nochmal die Perspektive zu wechseln.
Einfach mal den Blick auf die schönen Dinge im Leben lenken, statt sich den ganzen Tag zu ärgern und wütend auf das zu sein, was man gerade nicht haben kann. Das tut nicht nur unseren Nerven gut, sondern ist nebenbei auch ein biblisches Prinzip.
Jesus selbst hat sich immer wieder zurückgezogen, um mit Gott zu sprechen. Warum nehmen wir uns diese Auszeiten so selten? Und wenn wir sie uns nehmen, warum kommen wir dann nur mit unseren Sorgen und vergessen, was Gott Gutes für uns getan hat? „Danke sagen“ sollte an erster Stelle stehen. So steht es auch in Philipper 4,6:
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Wir sollen unsere Bitten nicht vergessen, aber erst einmal danken. Mit dem Dank kommt nämlich auch Freude in unser Herz und lässt unsere Sorgen ein bisschen in den Hintergrund treten.
Ich werde auf jeden Fall wieder nach positiven Dingen in meinem Leben suchen und Gott dafür danken – vor allem, wenn ich einen schlechten Tag habe.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Zeit mit Dank im Herzen.
Ihre Gemeindereferentin Silke Höhne