Die „stille Zeit“ - so nannte man früher den Advent. Gerne erinnere ich mich daran, wie unsere Familie abends um den Adventskranz saß, es wurde gesungen und wir sagten die Adventsgedichte auf, die wir in der Schule gelernt hatten. Das gibt es kaum noch. Der „lebendige Adventskalender“ ist ein guter Versuch, die stille Zeit neu zu beleben. Doch in den letzten Jahren war der Advent geprägt von Weihnachtsmärkten, die eher an Jahrmarkt und Kirmes erinnerten. Vielleicht ist es gut, dass es dieses Jahr stiller wird, dass die Menschen wieder in ihren Familien sind und mancher sich an vergessene Bräuche erinnert. Der Advent: die „stille Zeit“.

„‘Still, still, wer Gott erkennen will‘, heißt es in einem Weihnachtslied. Gönnen wir uns als Vorbereitung auf dieses Fest selber Zeiten der Stille, um darin Ausschau zu halten nach Gott“ - Anselm Grün

Eine gute „stille Zeit“ wünscht mit dem Seelsorgeteam Pastor Ralf Hiebert